Mögliche Fragen …

… an die Psychoonkologie

  • Wem soll ich die Diagnose mitteilen? Wann ist ein geeigneter Zeitpunkt dafür? Muss ich mit jemanden sprechen?
  • Wie kann ich meine Familie und Angehörige über die Erkrankung informieren und mit ihnen darüber sprechen?
  • Wie gehe ich mit meiner Sorge um, dass ich meiner Familie zur Last fallen könnte?
  • Wie kann ich auf die vielen gutgemeinten Ratschläge meiner Mitmenschen reagieren, ohne sie zu kränken?
  • Wie kann ich meinem Kind erklären, was Krebs ist und dass Krebs nicht ansteckend ist?
  • Wie rede ich mit meinem Kind, ohne es zu überfordern?
  • Was be- und was entlastet mein Kind?
  • Wie kann ich mit Fragen von Kindern umgehen, auf die ich keine Antwort weiß?
  • Was sage ich, wenn mein Kind fragt, ob ich sterben muss?
  • Was tue ich, wenn mein Kind gar nicht reden will? Weshalb ist es wichtig, Kindern ehrliche Informationen zu Krankenhausaufenthalten, Behandlungen und Prognosen zu geben?
  • Darf ich meinem Kind gegenüber meine Gefühle und Traurigkeit zeigen?
  • Wie kann ich mein Kind am besten bei seiner Verarbeitung unterstützen?
  • Woran erkenne ich, ob mein Kind die Erkrankung gesund verarbeitet?
  • Wie kann ich meinem Kind Entspannung, Spaß und Zeiten, in denen die Krebserkrankung nicht im Vordergrund steht, ermöglichen?
  • Wie kann Müdigkeit und fehlende Energie nach den Behandlungen den Kindern nicht als mangelnde Motivation zum Spielen, sondern als Folge der Therapie erklärt werden?
  • Warum hat die Erkrankung ausgerechnet mich getroffen? Wie gehe ich damit um, wenn ich dies alles als unfair und ungerecht empfinde?
  • Wie kann ich meine Ressourcen und Kraftquellen aktivieren?
  • Führen Depressionen oder Stress zu einer Krebserkrankung? Welchen Einfluss haben belastende Lebensereignisse?
  • Welche Rolle spielt meine psychische/seelische Verfassung bei Entstehung/Bewältigung/Verlauf der Erkrankung?
  • Muss ich immerzu positiv denken oder eine kämpferische Einstellung entwickeln? Welche Auswirkungen hat das auf die Erkrankung?
  • Wie gelingt es mir, trotz der Belastungen eine gewisse Lebensqualität aufrecht zu erhalten?
  • Wie kann ich mit meinen wechselnden Gefühlen und Gedanken umgehen? Ist es normal, dass ich so fühle? Darf ich so fühlen?
  • Ergeht es anderen Erkrankten auch so wie mir? Wie gehen diese mit ihrer Situation um? Was hilft ihnen?
  • Wie kann ich mit meinen Ängsten leben?
  • Ist es problematisch, wenn ich durch Ablenkung meine Ängste verdränge?
  • Wie kann ich mit Gefühlen der Schuld an der Erkrankung, die andere oder ich selbst mir mache, umgehen?
  • Wie kann ich die Zeit des Wartens auf den Therapiebeginn überbrücken, ohne verrückt zu werden? Warum dauert das so lange?
  • Wie spreche ich Unklarheiten/Zweifel/Unsicherheiten bezüglich der Behandlungsentscheidung bei meinem Arzt an?
  • Wie vermittle ich meinem Arzt, dass ich gern eine Zweitmeinung einholen möchte?
  • Wären komplementäre oder alternative Therapien gut für mich? Darf ich darüber mit meinem Arzt sprechen?
  • Ist eine Selbsthilfegruppe für mich sinnvoll?
  • Wie kann ich mit dem Druck, Entscheidungen treffen zu müssen, umgehen?
  • Was oder wer kann mir helfen, Entscheidungen zu treffen?
  • Gibt es Fehlentscheidungen?
  • Wie kann ich mit meinen getroffenen Entscheidungen leben?

Für diese Zusammenstellung danken wir Martina Preisler, Psychoonkologin an der Charité.

ciuro – Mein Begleiter durch den Krebs.

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