Mögliche Fragen …

… an mich selbst

  • Wie viel Raum nimmt meine Erkrankung im Alltag ein?
  • Welche Bedürfnisse habe ich selbst in Bezug auf Familie, Partnerschaft, Freunden, Beruf, Freizeit? Wie kann ich diese befriedigen und gegebenenfalls verteidigen?
  • Welche (unausgesprochenen) Erwartungen, etwa von Angehörigen, nehme ich wahr? Was löst das in mir aus?
  • Wie begegne ich meinem Partner? Wird er/sie Verständnis für meine Veränderungen haben? Wie viel Verständnis erhoffe ich mir?
  • Was hat mich im Rahmen der Erkrankung bisher am meisten überrascht?
  • Was verwirrt mich? Was ist womöglich unklar? Was ist neu? Was hat sich – ohne mein Zutun oder Wollen – geändert?
  • Was stört mich? Was nimmt mir meine gute Laune weg?
  • Was verunsichert mich? Wo bin ich mir selbst untreu? Was ist es, das ich an mir kritisiere?
  • Was macht mich einsam? Wo werde ich nicht verstanden? Was verstehe ich bei den anderen nicht? Was engt mich ein?
  • Was will ich wissen und was nicht? Was fehlt mir, um mich sicher zu fühlen?
  • Von welchen „Pflichten“ habe ich zu viel? Was nehme ich zu ernst? Wo müsste ich „nein“ sagen?
  • Wen kann ich zum Erledigen von alltäglichen Aufgaben um Unterstützung bitten?
  • Welche Aufgaben/Pflichten kann ich an andere abgeben?
  • Was kann ich gut? Wann habe ich das zum letzten Mal bewusst genutzt?
  • Wo finde ich Halt? Was gibt mir Kraft? Energie?
  • Was verschafft mir in einigen Momenten Entspannung?
  • Wo brauche ich mehr/weniger Nähe? Und von wem?
  • Welche Sachen tun mir gut?
  • Was sind meine Stärken, auf die ich mich verlassen kann? Was kann ich beeinflussen? Was ist derzeit konstant?
  • Was habe ich bisher gemacht, was schön war? Was würde ich jetzt gerne tun? Was würde mich ausfüllen? Worüber könnte ich jetzt lachen?
  • Wie kann ich mich den anderen mitteilen? Wo kann ich Interesse für die anderen zeigen? Was würde ich gerne mit anderen gemeinsam erleben? Wo brauche ich Hilfe? Wo brauche ich Freiraum?
  • Was ist mir wirklich wichtig, insbesondere bei eingeschränkter Energie?
  • Wann brauche ich Pausen?
  • Wann kann ich mir selbst auch ein „Nichtstun“ erlauben?
  • Welchen Stellenwert hat die Erkrankung für mich?
  • Wo will ich sein, wenn ich mich nicht mehr alleine versorgen kann?

Für diese Zusammenstellung danken wir Martina Preisler, Psychoonkologin an der Charité.

ciuro – Mein Begleiter durch den Krebs.

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